Easy Monitoring Overhead Transmission
Der sichere und zuverlässige Betrieb von Energietransportleitungen, unter strikter Maßgabe von wirtschaflichen Gegebenheiten, ist für Energieversorger eine Grundvoraussetzung um die Versorgungssicherheit mit elektrischer Energie für private und geschäfliche Kunden sicher gewähren zu können.Ein entscheidender Parameter für die Auslegung, den Betrieb und die Beaufschlagung mit elektrischer Energie von Freileitungen (OHTL) ist der Seildurchhang. Es muss auch unter ungünstigsten Betriebsbedingungen aus Sicherheitsgründen ein Mindestabstand zwischen Freileitungsseilen und dem Erdboden bestehen. Freileitungsseile sind unterschiedlichsten Umgebungs‐ und Betriebseinflüssen ausgesetzt. Die Erwärmung durch den Betriebsstrom, die Sonneneinstrahlung, die Umgebungstemperatur, die Alterung und Windeinflüsse wirken sich, neben anderen Parametern, auf den Leiterseil- durchhang aus.
Die Komplexität und bisher sehr kostenintensive Erfassung der entscheidenden Größen Leiterseiltemperatur und Seildurchhang erfordern, dass die Leitungsdimensionierung mit entsprechend hohen Sicherheitsfaktoren versehen wird.
Die zuverlässige und zeitnahe Erfassung der Leiterseiltemperatur und des daraus errechneten Durchhanges, unter unterschiedlichsten Betriebs‐ und Umweltfaktoren, führt zu einer deutlich gesteigerten Effizienz der Leiterseilübertragungskapazität.
Mit dem neuen, bahnbrechenden Leiterseil-Monitoringsystem EMO wird die Erfassung der Leiterseiltemperatur(en) erstmals mit wirtschaftlich sehr gut vertretbarem
Aufwand möglich gemacht.
Energieversorger können die vorhandene Infrastruktur wesentlich effizienter nutzen,
Investitionszyklen deutlich ausdehnen und Neubauten teilweise vermeiden.
Insgesamt ergeben sich durch eine zuverlässige und mit langer Lebensdauer einsetzbare Technologie zur Erfassung der Seiltemperatur und des damit in Zusammenhang stehenden Seildurchhanges hohe Kosteneinsparungspotentiale.
Durch ergänzende Sensoren am Mast (Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2,
Windgeschwindigkeit, Eisbesatz etc.) ergibt sich die Möglichkeit hoch effiziente Wartungskonzepte der gesamten Infrastruktur zu definieren.
Es können Einsparungspotentale im Bereich von 15% bis 35% erreicht werden.


